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Expresszertifikate

Expresszertifikate werden zunehmend beliebter, denn bei ihnen ist es nicht wichtig, wie weit der zugrunde liegende Basiswert steigt, sondern nur ob er bis zu einem bestimmten Stichtag überhaupt steigt und die Tilgungsschwelle überschreitet.

Steht der Kurs des Basiswertes am Stichtag über der Tilgungsschwelle, bekommt der Anleger den Nominalwert des Expresszertifikates zuzüglich eines bestimmten Aufschlages ausgezahlt.

Steht der Kurs des Basiswertes unterhalb der Tilgungsschwelle, wird das Expresszertifikat um ein weiteres Jahr verlängert. Diese Prozedur wiederholt sich bis zum Ende der Laufzeit des Expresszertifikates.

Liegt der Kurs des Basiswertes am Fälligkeitstermin unterhalb der Tilgungsschwelle aber oberhalb der Barriere - erhält der Anleger eine Rückzahlung des Nominalbetrages - also eine vollständige Kapitalrückzahlung.


Sollte der Fall eintreten, dass das Zertifikat an allen Beobachtungsterminen unterhalb der Tilgungsschwelle liegt und am letzten Beobachtungstermin unter der Barriere notiert erfolgt die Rückzahlung in Höhe des Basiswertkurses am letzten Beobachtungstermin.
Als Sicherheit bieten die meisten Expresszertifikate einen Puffer, also eine gewisse Spanne, innerhalb derer der Kurs des Basiswertes fallen kann (Barriere), bis der Anleger überhaupt Verlust erleidet.

Dieser Puffer macht ein Expresszertifikat zu einer Investmentmöglichkeit mit einem ausgewogenen Chance-Risiko-Verhältnis.

Fazit:
- ein Expresszertifikat ist eine Art Wette auf steigende Kurse des Zertifikates -> dann erfolgt eine vorzeitig Auszahlung
- Stichtag und Laufzeit sind für Auszahlung und Gewinn entscheidend -> je länger das Zertifikat läuft desto höher ist die Renditechance
- viele Expresszertifikate bieten ebenfalls einen Puffer (Bereich zwischen Tilgungsschwelle und Barriere) bevor Verluste eintreten
- bei Unterschreitung der Barriere am Laufzeitende erfolgt lediglich eine Rückzahlung in Höhe des Basiswert Kurses = Verlust